Aminosäuren – Bausteine des Lebens

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Aminosäuren (AS) sind die eigentlichen Bausteine des Lebens, die über das Blut zu jeder Stelle des Körpers transportiert werden, wo sie in körpereigenes Eiweiss (Organgewebe wie Haut, Muskulatur, Leberzellen, Enzyme usw.) umgewandelt und eingebaut werden. Wir nehmen sie mit eiweisshaltigen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln zu uns. Sie sind hauptsächlich in Fleisch, Fisch, Eiern, Milchprodukten, Nüssen, Pilzen, Hülsenfrüchten, Soja und Algen etc. enthalten. Das Eiweiss wird im Magen und Darm zu Aminosäuren aufgespalten. Nur aus ihnen kann der Körper körpereigenes Eiweiss aufbauen. Nicht aus jedem eiweisshaltigen Lebensmittel können eine gleich hohe Menge an AS gewinnen. Die Rate (Bioverfügbarkeit) liegt bei pflanzlichen Quellen unter 20% und bei tierischen bei bis ca. 50%.

Aminosäuren benötigen wir für Stütz- und Gerüsteiweisse (Bindegewebe), Strukturproteine (Muskeln) und Plasmaproteine (Blutkörperchen).  AS bilden auch die Basis für Hormone (z.B. Insulin) oder Neurohormone (Serotonin (Glückshormon), Melatonin (Schlafhormon)). Sie sind aber auch für die Produktion männlicher und weiblicher Hormone und damit zur Aufrechterhaltung einer gesunden Sexualität wichtig. Daneben sind sie Grundlage unserer Immunabwehr. Selbst als Reservesubstanzen für die Energieversorgung bei Hunger werden die Proteine benötigt. Der Körper regeneriert sie vor allem aus der Muskulatur, der Milz und der Leber, wo sie in Hungerszeiten – und etwa auch bei falschen Diäten oder Fastenkuren – mithilfe der Gluconeogenese (Zuckerersatzgewinnung) für die Energiebereitstellung herangezogen werden.

Täglich produziert der Organismus zwischen 80’000 und 120’000 unterschiedliche Enzymverbindungen, indem er verschiedene Aminosäuren-Moleküle aneinanderreiht und zu Molekülketten in Körpereiweiss ‚umbaut‘!

Wegen der aussserordentlichen Bedeutung von AS für unsere Ernärhung hat unser Orgismus eine Proteinhierarchie eingebaut, d.h. eine Vorrangstellung der Eiweissernährung. Nach Prof. Dr. Raubeinheimer (Proteinhebel-Effekt) tragen Proteine ganz allgemein zu einem höheren Sättigungsgefühl bei, als etwa Kohlenhydrate, die zudem schneller dick machen können.

Einen besonders hohen Bedarf haben wir in folgenden Lebensumständen:

– Freizeitsport, Leistungsport
– Kinder im Wachstum
– schwangere und stillende Mütter
– bei Krankheit und Genesung
– ältere Menschen
– Menschen, die auf ihren Blutzucker achten müssen
– Belastung und Stress
– vegetarische und vegane Lebensweise

Unsere moderne Ernährungsform, Vegetarismuns und unsere stressbedingte Lebensweise stellen nicht immer sicher, dass wir alle lebensnotwendigen, d.h. essenziellen AS in ausreichender Menge aufnehmen und/oder verwerten. Der Bedarf an Proteinen wird selbst von vielen Fachleuten stark unterschätzt. Mit zunehmendem Alter oder in Stress- oder Krankheitsphasen sinkt zudem die Aufnahmefähigkeit des Körpers (nachlassen der Verdauungs- und Entgiftungskräfte, Eiweiss-Verwertungsstörungen).

Deshalb kann ein hochwertiges Nahrunsergänzungsprodukt, mit einem aussergewöhnlich hohen Proteinnährwert, welches die Ausscheidungsorgane nicht belastet durchaus sinnvoll sein. Unsere Trainer informieren Sie gerne! 

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